Dein Fahrschulfahrzeug - Tesla Model 3 Performance

Das Tesla Model 3 ist ein batterieelektrisch angetriebenes Fahrzeug des US-amerikanischen Herstellers Tesla. Es wurde als Prototyp Ende März 2016 vorgestellt und wird seit Juli 2017 produziert, seit Februar 2019 ist es auch in Europa erhältlich. Es ist das meistverkaufte Elektroauto der Welt.

Das Design ist an das grössere Tesla Model S und an klassische Limousinen angelehnt, die Länge entspricht dem BMW F30 (BMW 3er) oder der Mercedes-Benz Baureihe 205 (C-Klasse).

Trotz der relativ großen Abmessungen, lässt sich das Fahrzeug sehr leicht manövrieren. Dies gelingt nicht zuletzt auch durch die rundherum angebrachten Kameras, wodurch der Abstand zu Hindernissen im Display auf Zentimeter genau angezeigt wird.

Im Innenraum wird sowohl auf den vorderen Plätzen, wie auch auf der Rückbank sehr viel Platz geboten. Die Mittelkonsole beherbergt beim Model 3 kein einziges Bedienelement für das Fahrzeug, sodass hier ein besonders üppiges Angebot an Ablagen geboten wird. 

Tesla Model 3 Performance Fahrschulfahrzeug

Angetrieben wird das Tesla Model 3 von zwei Elektromotoren, einer Drehstrom-Asynchronmaschine an der vorderen Achse sowie einer permanenterregten Synchronmaschine mit erhöhtem Reluktanz Anteil an der Hinterachse. Die Elektromotoren stellen eine Leistung von 377kW (510PS) zur Verfügung. Mit einem Drehmoment von 660NM sind sehr sportliche Fahrleistungen möglich.

Das Model 3 verfügt über eine Batteriespeicherkapazität von 82,1kWh. So lässt sich eine Reichweite von 567km nach WLTP erreichen. Einen besonders großen Vorteil gegenüber vielen Mitbewerbern hat das Tesla Model 3 beim Thema Ladeleistung. So kann der 82,1kWh Akku mit bis zu 250kW geladen werden. Dadurch ist der riesige Akku nach nur 27 Minuten wieder zu 80% voll. Beim Wechselstromladen ist das Model 3 ebenfalls in der Lage, gute Ladeleistungen bis zu 11kW zu erreichen, wodurch eine Vollladung nur 7 Stunden und 45 Minuten dauert. Über Nacht hat man damit jedenfalls wieder einen vollen Akku am nächsten Morgen.

In der Fahrschule mit einem Tesla. Die Vorteile erklärt.

Wer selbst noch nie ein Elektroauto gefahren ist, kann sich oft nicht vorstellen, warum es Vorteile für die Fahrprüfung auf einem Tesla geben soll. Dadurch entsteht oft eine Verunsicherung und man greift intuitiv zum „Altbekannten“. Aber viele Menschen sind bereits nach einer kurzen Probefahrt mit einem Tesla erstaunt und sehr oft begeistert vom Gefühl des elektrischen Fahrens.

Tesla Model 3 Fahrschulfahrzeug Interior

Ein Elektroauto bietet viele Vorteile, die es Lernenden erleichtern, das Autofahren zu erlernen:

  • Durch die Rekuperation und das One-Pedal-Driving ist es leichter vorausschauender zu fahren.

  • Beim Model 3 und Model Y können alle relevanten Anzeigen an einem zentralen Ort abgelesen werden und sind nicht über das Cockpit verteilt.

  • Bei klassischen Fahrzeugen sind die Cockpits oft durch viele Anzeigen und Knöpfe überladen. Für Lernende kann dies erst einmal verwirrend sein. Das Model 3 überzeugt hingegen durch seine schlichten und aufgeräumten Bildschirme im Cockpit.

  • Der Motor eines Elektroautos lässt sich nicht „abwürgen“. Vielleicht erinnern sich die Eltern wie sie selbst als Lernende Mühe hatten an einer Steigung anzufahren. Beim Elektroauto gibt es dieses Problem nicht. Ein Elektromotor lässt sich nicht abwürgen, da es auch keine Kupplung gibt, die falsch bedient werden kann.

  • Da während der Fahrlektionen viel mit den Lernenden gesprochen wird und es auch wichtig ist, dass man sich einander gut versteht, ist es vorteilhaft, dass es so ruhig im Auto ist. In einem Elektroauto ist der Motor fast nicht hörbar.

  • Ein Meilenstein für die Lernenden ist die Distanzangabe beim Parken mit dem Tesla. Abstände zu Hindernissen werden in Zentimetern angegeben. Als Fahranfänger kann man die Bedeutung des Piepsens der Parksensoren oft nicht einschätzen.

Darf man nach der Fahrprüfung mit dem Tesla auch Fahrzeuge mit Handschaltung fahren?

Alle Elektroautos sind Fahrzeuge mit automatischer Gangschaltung, genauer gesagt bei Elektroautos gibt es die klassische Gangschaltung konstruktionsbedingt gar nicht mehr. Darf man denn überhaupt ein Fahrzeug mit Handschaltung fahren, wenn man die Fahrprüfung auf einem Elektroauto gemacht hat?

In der Schweiz gibt es seit dem 1. Februar 2019 den Eintrag „Automat“ im Führerschein nicht mehr. Das bedeutet, dass Lernende, die mit einem Automatik-Fahrzeug die Prüfung machen, auch automatisch Fahrzeuge mit Handschaltung fahren dürfen.